Frankfurt: Warum Deutsch lernen in Frankfurt?

Sprachen lernen in Frankfurt

Über Frankfurt: Frankfurt erleben nach dem Deutschkurs. Frankfurt, die hessische Metropole am Main, ist mit gut 700.000 Einwohner zwar nur die fünftgrößte Stadt in Deutschland. Doch in den Nachrichten ist Frankfurt beinahe ebenso häufig wie die deutsche Hauptstadt Berlin präsent – denn in Frankfurt schlägt das wirtschaftliche Herz der Bundesrepublik. Vielen Banken haben hier ihren Stammsitz.

Die Hochhäuser der Banken verleihen der Stadt ihre charakteristische Skyline. Wer nach Frankfurt kommt, kann die beeindruckenden Gebäude schon von weiten sehen – ganz gleich, ob man mit dem Flugzeug, der Bahn oder dem Auto anreist.

Frankfurt Sehenswürdigkeiten – Frankfurt besichtigen nach dem Deutschkurs

Im Herzen der City liegt die Frankfurter Börse, hier schlägt das Herz der deutschen Wirtschaft. Bulle und Bär, zwei große Tierfiguren, stehen vor der Frankfurter Börse als Symbol für das Auf und Ab der Börsenkurse.

Erst vor Kurzem wurde das neue Gebäude der europäischen Zentralbank eingeweiht, die seit der Einführung des Euros ebenfalls ihren Sitz in der Mainmetropole hat. 185 Meter und 165 Meter ragen die beiden Türme des neuen Hauptgebäudes in die Luft. Hier wird europäische Geldpolitik gemacht und unter anderen der Leitzins festgelegt, dessen historischer Tiefgang gegenwärtig überall von sich reden macht.

Neben dem Bankensektor ist Frankfurt seit jeher eine wichtige Handelsstadt gewesen. Noch immer befindet sich in Frankfurt eines der größten Messegelände in Deutschland, auf dem regelmäßig berühmte Messen abgehalten werden. Insbesondere gibt sich jedes Jahr die Buchbranche auf der Frankfurter Buchmesse ein Stelldichein.

Doch nicht nur die Wirtschaft spielt in Frankfurt eine große Rolle. Mehrfach rückte die Stadt in den Mittelpunkt der Geschichte. 1848 kam in der Frankfurter Paulskirche die erste, deutsche, frei gewählte Nationalversammlung zusammen. Die Verfassung, die in der Paulskirche erarbeitet wurde, hatte großen Einfluss auf die Verfassung der späteren Weimarer Republik und das Grundgesetz der Bundesrepublik. Erstmals wurden in Frankfurt die Menschen- und Bürgerrechte allgemein verbindlich festgelegt. Heute dient die Paulskirche als Gedenkort für die Frühgeschichte der Demokratie und wird zu manchen staatlichen Festakt als symbolträchtiger Ort genutzt.

Der berühmteste Sohn der Stadt war niemand geringer als Johann Wolfgang von Goethe. Der Dichter und Schriftsteller, der das deutsche Nationalbewusstsein im 19. Jahrhundert wie kein anderer prägte, wurde 1749 in Frankfurt geboren. Bis 1796 wohnte Goethe in der Stadt. Das kleine, beeindruckende Goethehaus dient heute als Museum. Nicht nur im Dichterzimmer des Hauses weht heute noch immer ein Hauch des großen Geistes.

Neben der Literatur ist Frankfurt eine bedeutende Kulturmetropole. Gleich mehrere international renommierte Museen wetteifern um die Gunst der Besucher. Das Städel-Museum, die Kunsthalle Stirn und das Museum für moderne Kunst präsentieren ihre wertvollen Sammlungen und überraschen immer wieder mit neuen Kunstausstellungen, die weit über die deutschen Grenzen hinaus wahrgenommen werden.

Nicht nur an schönen Sommertagen lockt schließlich das Frankfurter Umland – mit Bergen, an denen nicht nur Wein angebaut wird, mit dem schönen Main und seinen Nebenflüssen und mit so manchem See, der zum Bade einlädt. In den zahlreichen Gaststätten und Schankwirtschaften des Frankfurter Umlands ist es schon seit Goethes Zeiten guter Brauch, den Tag mit dem einem oder anderen Glas Apfelwein ausklingen zu lassen.